City Ranking 2017 – Die besten Städte für Expats2018-08-28T11:33:42+00:00

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City Ranking 2017

Die besten Städte weltweit für Expats

City Ranking 2017 - Die besten Städte für Expats

Im diesjährigen Expat City Ranking belegt Manama den ersten Platz von 51 Städten weltweit.
Expats schätzen an der Hauptstadt der Golfmonarchie Bahrain – ebenso wie an Madrid auf Rang 3 und Kuala Lumpur auf Rang 4 – vor allem die leichte Eingewöhnung vor Ort.

Prag auf dem zweiten Platz bietet ihnen hingegen ein ausgezeichnetes Berufsleben, während Expats in Amsterdam (5. Platz) sowohl die Karrieremöglichkeiten als auch ein erfülltes Sozial- und Privatleben genießen.

Mehr Top-Karrierechancen finden Expats in London, Beijing und München, wie das bisher unveröffentlichte Expat City Ranking 2017 verrät. Das Ranking basiert auf Daten der Expat Insider Studie, die jährlich von InterNations, dem weltweit größten sozialen Netzwerk für alle, die im Ausland leben und arbeiten, durchgeführt wird. Mit fast 13.000 Teilnehmern ist sie eine der umfassendsten Umfragen unter Expats weltweit.

Frankfurt am Main unter den Top-Ten-Städten

Die Studie bietet nicht nur eine ausführliche Analyse des Lebens als Expat in 51 Städten, sondern beinhaltet auch Ranglisten zu diversen Bewertungsfaktoren aus den Bereichen Lebensqualität in der Stadt, Eingewöhnung vor Ort, Berufsleben in der Stadt, persönliche Finanzen und Wohnungsmarkt.

Dem diesjährigen Expat City Ranking zufolge sind die Top-10-Städte für Expats weltweit Manama, Prag, Madrid, Kuala Lumpur, Amsterdam, Barcelona, Johannesburg, Bangkok, Basel und Frankfurt am Main.

Manama, Prag, Madrid, Kuala Lumpur und Amsterdam führen die Rangliste der besten Städte für Expats weltweit an.

Während Prag beim Thema Eingewöhnung vor Ort lediglich auf Platz 35 angiert, werden die anderen vier Metropolen gerade bei diesem Thema gut bis sehr gut bewertet. Ein südafrikanischer Expat in Kuala Lumpur schätzt insbesondere „die Unbeschwertheit und Freundlichkeit der einheimischen Bevölkerung“, während ein Expat aus den Philippinen für die „sehr freundlichen und hilfsbereiten Menschen“ in Manama dankbar ist.

In Manama (84 Prozent), Amsterdam (83 Prozent), Kuala Lumpur (78 Prozent) und Madrid (74 Prozent) beschreibt der Großteil der Befragten die allgemeine Einstellung der ortsansässigen Bevölkerung ihren ausländischen Mitbürgern gegenüber als positiv.

Für den Karriere-Kick nach Amsterdam, London & Peking

Nur Prag liegt hier mit lediglich 49 Prozent positiven Bewertungen unter dem globalen Durchschnitt von 67 Prozent. Dennoch schafft es die tschechische Hauptstadt in die Top 10 Städte im Ranking, insbesondere durch die ausgezeichnete Bewertung des Berufslebens.

Fast sieben von zehn Expats in Prag (68 Prozent) sind mit den dortigen Karrierechancen zufrieden – das sind 19 Prozentpunkte mehr als der globale Durchschnitt.

Für den Karriere-Kick nach Amsterdam, London und Peking

Studienteilnehmer äußern sich positiv dazu: „Meine Work-Life-Balance und meine Arbeit hier sind großartig“, so ein kanadischer Expat in München. Ein australischer Expat in Prag meint ebenfalls, dass die dortigen Arbeitsbedingungen „ausgezeichnet“ seien.

Die überwiegende Mehrheit der Expats in:

Amsterdam (78 Prozent), London (74 Prozent), Peking (70 Prozent), Prag (68 Prozent) und München (66 Prozent) bewertet die Karrierechancen in ihrer Stadt positiv – im weltweiten Vergleich sind es dagegen nur 49 Prozent.

Expats fällt es offenbar nicht schwer, in diesen Metropolen beruflich Fuß zu fassen: Ein überdurchschnittlicher Anteil der Befragten nennt als wichtigsten Grund für ihren Umzug ins Ausland, dass sie dort auf eigene Faust eine neue Stelle gefunden hätten.

Nicht überall Worl-Life-Balance möglich

Jedoch zahlen manche Expats für ihre Karriere einen hohen Preis: Während die Teilnehmer in den europäischen Städten sowohl mit ihrem beruflichen Erfolg als auch mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden sind, müssen Expats in Peking viel Zeit für ihre Karriere opfern.

Nur rund die Hälfte der Befragten in der chinesischen Hauptstadt (54 Prozent) findet, dass das Verhältnis von Beruf und Privatleben ausgewogen sei, während sich in jeder der europäischen Städte mindestens sieben von zehn Wer nach einem erfüllten Sozial- und Privatleben sucht, sollte Johannesburg, Muscat, Kapstadt, Amsterdam oder Manama als möglichen Wohnort ins Auge fassen: Etwa sieben von zehn Befragten sind dort mit diesem Aspekt ihres Lebens im Ausland zufrieden.

Ein Expat aus Mauritius schätzt an Amsterdam vor allem „die Events und Ausgehmöglichkeiten“, während ein britischer Expat in Kapstadt die „sozialen Kontakte“ vor Ort lobt. In allen fünf Städten haben die Studienteilnehmer auch kaum Probleme, Freunde zu finden.

Einem überdurchschnittlich hohen Anteil der Befragten in Muscat (71 Prozent), Johannesburg (66 Prozent), Manama (65 Prozent), Amsterdam (56 Prozent) und Kapstadt (54 Prozent) fällt es leicht, neue Kontakte im Ausland zu knüpfen.

Obwohl die meisten Expats die einheimische Bevölkerung als freundlich beschreiben, bleiben sie lieber unter sich: Nur wenige Umfrageteilnehmer in Amsterdam (acht Prozent), Kapstadt (acht Prozent) und Muscat (zwei Prozent) – und kein einziger Teilnehmer in Manama – sind hauptsächlich mit Einheimischen befreundet.

Die beliebtesten Top Städte der Welt

Nur in Johannesburg beträgt der Anteil dieser Gruppe unter allen Expats 19 Prozent und entspricht damit dem weltweiten Durchschnitt. Dies übersteigt sogar den Prozentsatz der Expats in Johannesburg, die angeben, hauptsächlich mit anderen Expats befreundet zu sein (15 Prozent).

Osteuropäer und Briten würden am ehesten

für den Job ins Ausland gehen

Leben und arbeiten im Ausland

Deutsche Arbeitnehmer halten ihrem Land die Treue

Besonders wenn es um die Wahl ihres Arbeitsplatzstandortes geht. So das Ergebnis der aktuellen Befragung unter mehr als 3.400 Teilnehmern in Europa durch die Jobsuchmaschine Jobswype. Knapp die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) würde nicht für den Job ins Ausland ziehen.

Doch immerhin jeder Fünfte wäre bereit, sich in einer anderen deutschen Stadt nach einer neuen Stelle umzuschauen. Europaweit betrachtet, würden viele Arbeitnehmer für ihren Traumjob über den eigenen Tellerrand hinaus schauen. So würden zwischen 19 Prozent (Schweiz) und 37 Prozent (Irland) der Job-swype-User einen Umzug in eine andere Stadt im Inland in Erwägung ziehen.

Umziehen für einen neuen Job

Zwischen 22 und 62 Prozent sind wiederum bereit, in ein anderes EU-Land zu ziehen, wobei die erreichten 62 Prozent im Vereinigten Königreich klar das Gefühl der Unsicherheit nach dem Brexit reflektieren.

Je niedriger die Arbeitslosenquote, desto geringer die Wechselbereitschaft

„Wenig überraschend besteht in den deutschsprachigen Ländern mit niedrigen Arbeitslosenzahlen und bester Wirtschaftsleistung die geringste Bereitschaft, für einen Job ins Ausland zu ziehen. Das lässt sich dadurch erklären, dass die Jobsuchenden hier auch im eigenen Land fündig werden“, sagt Christian Erhart, Geschäftsführer der Jobsuchmaschine Jobswype.

Im Gegensatz dazu stehen die ehemaligen Ost-Länder, deren Arbeitnehmer durchaus noch bessere Bedingungen im Westen vermuten. Im Vergleich zur Vorjahresumfrage ist die Anzahl der Auswanderwilligen merklich gesunken. Besonders auffällig: Die Bereitschaft der Briten, für einen Job ins Ausland zu ziehen, ist deutlich gestiegen. Ganze 62 Prozent, also mehr als doppelt so viele wie 2016, würden ihre Heimat für einen Job verlassen. In der Umfrage 2016 kristallisierte sich heraus, dass zwischen 16 und 45 Prozent der Europäer bereit waren, in ein anderes EU-Land zu ziehen. An erster Stelle standen die Polen und Rumänen (jeweils 40 Prozent), gefolgt von Ungarn (39 Prozent), den Iren (29 Prozent), den Tschechen (28 Prozent) und den Briten (26 Prozent). Weniger auswanderungswillig sind hingegen die Österreicher (20 Prozent), die Schweizer (17 Prozent) und schlussendlich die Deutschen (16 Prozent).

Für 26 Prozent der Schweizer, 33 Prozent der Deutschen und 36 Prozent der Österreicher kam noch Anfang 2016 ein Job-bedingter Umzug gar nicht in Frage. Die anderen Länder erzielten bei dieser Frage Werte zwischen 12 (Vereinigtes Königreich) und 29 Prozent (Tschechien).

Ein Fachbeitrag mit freundlicher Genehmigung der BDAE Gruppe

Bildquellen:
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